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December 04 2016

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@sofias + @mynnia

text on first image reads, "the world's agriculture could easily feed 12 billion people. a child who dies from hunger is a murdered child."

December 02 2016

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Der Biologe Edward O. Wilson hat nun umfangreich bewiesen, dass es eben nicht der Einzelne ist, der gegen alle anderen kämpft, der mitsamt seiner Nachkommenschaft die besten Überlebenschancen auf diesem Planeten hat, sondern dass Gruppen die treibende evolutionäre Kraft sind. Und zwar sind es nicht irgendwelche Gruppen, sondern Gruppen, in denen die Menschen kooperieren, und ihre unmittelbaren eigenen Interessen zugunsten der Gruppe zurückstellen. Diese Menschengruppen sind denen überlegen, die aus Nicht-Kooperierenden bestehen, weshalb sie sich auch evolutionär durchsetzen.  Es gilt also nicht so sehr survival of the fittest, sondern survival of the most cooperative group (Edward O. Wilson: Die soziale Eroberung der Erde: Eine biologische Geschichte des Menschen; 2012).

Da Linkssein eigentlich nichts anderes bedeutet, als sich für Solidarität mit Schwächeren und Kooperation mit anderen einzusetzen, statt den Kampf jeder gegen jeden zu propagieren, braucht man sich als Linker im Grunde überhaupt nicht für moralische Kategorien wie gut oder böse zu interessieren. Ein Mensch muss nur die Frage beantworten, ob er dafür ist, ob die Menschheit als Gattung überlebt oder nicht. Entscheidet er sich für die Gattung, kann er eigentlich nichts anderes als ein Linker sein.

Das heisst: Es geht bei der Entscheidung, welchem Lager man sich anschliesst, gar nicht so sehr um ein moralisches Empfinden, sondern um Vernunft oder Unvernunft bzw. – um im Jargon zu bleiben – um eine Entscheidung zwischen dem Lager der Nichtganzsoblödheit und dem der Blödheit.

(Eine Antwort auf den Beitrag„Weil sind die Leute blöd“ von Michael Wuliger in unserer nicht existierenden Rubrik „So, und was machen wir jetzt?“.)

Von Christian Y. Schmidt

Die Blöden und die Nichtganzsoblöden. | PrinzessinnenReporter
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Die Frage des Überlebens stellt sich allerdings angesichts des Vormarsch der Rechten auch noch ganz unmittelbar. Wie für viele andere momentan, so scheint auch für Michael Wuliger dieser Vormarsch eher ein ästhetisches Problem zu sein. Er konstatiert Schocks angesichts von Wahlergebnissen, Verzweiflung über strunzdumme Tweets und Facebook-Postings. Und folgert: „Die und anderes Ungemach nimmt man souverän gelassen, wenn man weiß: Weil die Leute sind blöd.“ Letztlich heisst das: Auch wenn Trump, Le Pen, die AfD oder wer auch immer siegt – für die gesellschaftliche Realität hat das keine Folgen.

Hat es aber. Für bestimmte Gruppen geht es bereits heute um Leben und Tod. Für die Asylbewerber, denen die Unterkunft über dem Kopf angezündet wird, oder für die Flüchtlinge, die massenhaft im Mittelmeer ersaufen. Was aber passiert, wenn Trump oder LePen erst einmal die Macht übernehmen, und was das für weitere Gruppen in den jeweiligen Gesellschaften bedeutet, davon haben wir noch keine Ahnung. Doch eins ist sicher: Mit souveräner Gelassenheit wird das, was da kommt, kaum zu bekämpfen sein. 

Fazit: Paradoxerweise ist es der reine, individuelle, Selbsterhaltungstrieb, der uns dazu bringen sollte, uns der Linken anzuschliessen, die kollektiveres Handeln in den Vordergrund stellt. Genauso eigennützig und selbstsüchtig handeln wir,  wenn wir versuchen den Rechten durch welche Mittel auch immer ein paar Leute zu entreissen, um sie auf unsere Seite zu holen. Oder um es altmodisch auszudrücken: Es gibt auf die Dauer nichts zwischen Sozialismus und Barbarei.

Die Blöden und die Nichtganzsoblöden. | PrinzessinnenReporter
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